Praktische LK-Klausur 13 I
Zwischen dem abstrakten Expressionismus und der Pop-Art
Gestaltungsaufgabe
Gestalten Sie aus dem vorgegebenen Material eine malerisch-collagierende Komposition, welche die Doppelnatur des Bildes thematisiert. Versuchen Sie im Wechselspiel von Illusion und Verflächigung, Materialität und Immaterialität sowie Negation und Affirmation der Faktur Binnenräume im Bild zu eröffnen, die sich wechselseitig aus- und zuspielen.
Gestalten Sie inhaltlich und formal nach folgenden weiteren Kriterien:
1. Vielschichtigkeit
2. Anti-Hierarchisierung
3. Kontraste / Diskrepanzen
4. Polyzentralisierung
Das Bild als immaterieller Erscheinungsort und materieller Träger
12 LK: Darstellung eines Kopfes als Non-Finito
Darstellung eines Kopfes als Non-Finito
Material: Seifenblock
Erarbeitung eines Kopfes aus einem Seifenblock
unter bewusster Erzeugung eines „unfertigen Eindrucks“
und einer veränderten Materialillusion.
... versinken, entfesseln, befreien,
aufstreben hineinsinken, rausschälen, rausquellen, aufbrechen ...
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5 cm: Drahtskulpturen
Drahtskulpturen
Ein Unterrichtsprojekt der 5cm
2006/2007, zweites Halbjahr
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11/12 GK/LK: Oberstufenexkursion zur Documenta XII nach Kassel
Die Documenta gilt als eine der bedeutendsten und weltweit am meisten beachteten Ausstellungen zeitgenössischer Kunst und findet alle 5 Jahre in Kassel statt. Mit 90 Schülern aus den Oberstufenkunstkursen beschlossen wir, uns dieses Event nicht entgehen zu lassen.Hochmotiviert und neugierig machten wir uns im Morgengrauen des 18.06.07 auf den Weg nach Kassel. Erster Eindruck nach unserer Ankunft: Erstaunen über das ländliche Umfeld Kassels und die recht improvisiert erscheinende Präsentation der Documenta. Nach Führungen und ersten Begegnungen mit der aktuellen Kunst begaben wir uns mit vielen neu gewonnenen Eindrücken zu unsere Unterkunft: Dem „Strohhotel“. Das Konzept der Improvisation setzte sich auch hier fort - jedoch auf eine weniger erfreuliche Weise. Unsere im traumhaften Fuldatal gelegene Unterkunft erwies sich als eine Art „Bestallung“, was erfindungsreiche, kreative und abenteuerliche Prozesse der Schlafplatzfindung in Gang setzte. Am nächsten Morgen konnten viele Kleingruppen es kaum erwarten zum Documentagelände zurück zu gelangen, um bei schönstem Wetter den ganzen Tag die Kunst zu genießen. Mit vielen Eindrücken, Sonnenbränden und leichter Übermüdung trafen wir um 23h wieder in Köln ein. Und wieder bewährte sich: Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit! (Karl Valentin)
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| Documenta 2007 |
10 Diff. : Orte durch Schriftsprache irritieren
Ein Ort wird neu erlebt:
Irritation eines Ortes durch Schriftsprache
Die Schüler haben sich in der Schule eine Ort ausgesucht, der für alle zugänglich und auffällig ist und haben diesen Ort durch Textbotschaft irritiert. Grundlage bildeten Überlegungen zum Zusammenspiel on von Text und Bild/bzw. Ort.
TEXT – BILDBEZIEHUNGEN
Text als Gegensatz
Die Textbotschaft soll im GENAUEN GEGENSATZ zur Bildbotschaft des Ortes stehen. Bildaussage und Textaussage widersprechen sich, was häufig absurd wirkt.
Text als Vergleich
Die Textbotschaft soll einen VERGLEICH formulieren. Der Text greift Eigenschaften des Ortes auf und formuliert einen Vergleich. Diese Gegenüberstellung ist häufig verblüffend.
Text als direkte Entsprechung
Die Textbotschaft formuliert genau das gleiche wie die Bildbotschaft des Ortes. Der Text irritiert weil er überflüssig erscheint.
Text als Erweiterung
Die Textbotschaft dient der ERWEITERUNG der Bildaussage des Ortes. Das heißt, die Aussage des Textes formuliert etwas, das über die Aussage des Bildes hinausgeht.
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| Schriftirr |
12 LK: Ergebnisse der Facharbeit
Die Facharbeitsthemen im 2. Halbjahr wurden im Zusammenhang mit der vom Kollegen Schoppe im 1. Halbjahr durchgeführten Unterrichtsreihe „Vom Naturalismus zur Abstraktion“ formuliert. Sie beleuchten jeweils die von den Schülerinnen und Schülern vorgeschlagenen Teilaspekte dieses Reihenthemas.
Die Abbildungen zeigen je drei Gestaltungen aus den 4 Facharbeiten:
- Gestalterische Annäherungen an die Stadtlandschaft
hinter dem Mediapark Köln. (Constantin)


- Ansichten eines Baumes - gestalterische Annäherungen mithilfe von Fotografie, Malerei und experimentellen Techniken. (Jana)


- Zeichnerische Studien am menschlichen Gesicht unter besonderer Berücksichtigung von Anatomie, Proportion und Mimik. (Jasaman)


- Umgestaltung von Schrift - Erkundung von Abstraktionsmöglichkeiten des Alphabets. (Lena)


13 LK: Illustration einer surrealen Kurzgeschichte
Hermann Hesse
Piktors Verwandlungen
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Kaum hatte Piktor das Paradies betreten, so stand er vor einem Baume, der war zugleich Mann und Frau. Piktor grüßte den Baum mit Ehrfurcht und fragte: »Bist du der Baum des Lebens?« Als aber statt des Baumes die Schlange ihm Antwort geben wollte, wandte er sich ab und ging weiter. Er war ganz Auge, alles gefiel ihm so sehr. Deutlich spürte er, dass er in der Heimat und am Quell des Lebens sei.
Und wieder sah er einen Baum, der war zugleich Sonne und Mond.
Sprach Piktor: »Bist du der Baum des Lebens?«
Die Sonne nickte und lachte, der Mond nickte und lächelte. Die wunderbarsten Blumen blickten ihn an, mit vielerlei Farben und Lichtern, mit vielerlei Augen und Gesichtern. Einige nickten und lachten, einige nickten und lächelten, andere nickten nicht und lächelten nicht: sie schwiegen trunken, in sich selbst versunken, im eigenen Dufte wie ertrunken. Eine sang das Lila-Lied, eine sang das dunkelblaue Schlummerlied. Eine von den Blumen hatte große blaue Augen, eine andre erinnerte ihn an seine erste Liebe. Eine roch nach dem Garten der Kindheit, wie die Stimme der Mutter klang ihr süßer Duft. Eine andere lachte ihn an und streckte ihm eine gebogene rote Zunge lang entgegen. Er leckte daran, es schmeckte stark und wild, nach Harz und Honig, und auch nach dem Kuss einer Frau.
Zwischen all den Blumen stand Piktor voll Sehnsucht und banger Freude. Sein Herz, als ob es eine Glocke wäre, schlug schwer, schlug sehr; es brannte ins Unbekannte, ins zauberhaft Geahnte sehnlich sein Begehr.
Einen Vogel sah Piktor sitzen, sah ihn im Grase sitzen und von Farben blitzen, alle Farben schien der schöne Vogel zu besitzen. Den schönen bunten Vogel fragte er: »0 Vogel, wo ist denn das Glück?«
»Das Glück«, sprach der schöne Vogel und lachte mit seinem goldenen Schnabel, »das Glück, 0 Freund, ist überall, in Berg und Tal, in Blume und Kristall.«
Mit diesen Worten schüttelte der frohe Vogel sein Gefieder, nickte mit dem Hals, wippte mit dem Schwanz, zwinkerte mit dem Auge, lachte noch einmal, dann blieb er regungslos sitzen, saß still im Gras, und siehe: der Vogel war jetzt zu einer bunten Blume geworden, die Federn Blätter, die Krallen Wurzeln. Im Farbenglanze, mitten im Tanze, ward er zur Pflanze. Verwundert sah es Piktor.
Und gleich darauf bewegte die Vogelblume ihre Blätter und Staubfäden, hatte das Blumentum schon wieder satt, hatte keine Wurzeln mehr, rührte sich leicht, schwebte langsam empor, und war ein glänzender Schmetterling geworden, der wiegte sich schwebend, ohne Gewicht, ohne Licht, ganz leuchtendes Gesicht. Piktor machte große Augen.
Der neue Falter aber, der frohe bunte Vogelblumenschmetterling, das lichte Farbengesicht flog im Kreise um den erstaunten Piktor, glitzerte in der Sonne, ließ sich sanft wie eine Flocke zur Erde nieder, blieb dicht vor Piktors Füßen sitzen, atmete zart, zitterte ein wenig mit den glänzenden Flügeln, und war alsbald in einen farbigen Kristall verwandelt, aus dessen Kanten ein rotes Licht strahlte. Wunderbar. leuchtete aus dem grünen Gras und Gekräute, hell wie Festgeläute, der rote Edelstein. Aber seine Heimat, das Innere der Erde, schien ihn zu rufen; schnell ward er kleiner und drohte zu versinken.
Da griff Piktor, von übermächtigem Verlangen getrieben, nach dem schwindenden Steine und nahm ihn an sich. Mit Entzücken blickte er in sein magisches Licht, das ihm Ahnung aller Seligkeit ins Herz zu strahlen schien.
Plötzlich am Ast eines abgestorbenen Baumes ringelte sich die Schlange und zischte ihm ins Ohr: »Der Stein verwandelt dich in was du willst. Schnell sage ihm deinen Wunsch, eh es zu spät ist!«
Piktor erschrak und fürchtete sein Glück zu versäumen. Rasch sagte er das Wort und verwandelte sich in einen Baum. Denn ein Baum zu sein hatte er schon manchmal gewünscht, weil die Bäume ihm so voll Ruhe, Kraft und Würde zu sein schienen.
Piktor wurde ein Baum. Er wuchs mit Wurzeln in die Erde ein, er reckte sich in die Höhe, Blätter trieben und Zweige aus seinen Gliedern. Er war damit sehr zufrieden. Er sog mit durstigen Fasern tief in der kühlen Erde, und wehte mit seinen Blättern hoch im Blauen. Käfer wohnten in seiner Rinde, zu seinen Füßen wohnten Hase und Igel, in seinen Zweigen die Vögel.
Der Baum Piktor war glücklich und zählte die Jahre nicht, welche vergingen. Sehr viele Jahre gingen hin, eh er merkte, dass sein Glück nicht vollkommen sei. Langsam nur lernte er mit den Baum-Augen sehen. Endlich war er sehend und wurde traurig.
Er sah nämlich, dass rings um ihn her im Paradiese die meisten Wesen sich sehr häufig verwandelten, ja dass alles in einem Zauberstrome ewiger Verwandlung floss. Er sah Blumen zu Edelsteinen werden oder als blitzende Schwirrvögel dahinfliegen. Er sah neben sich manchen Baum plötzlich verschwinden: der eine war zur Quelle zerronnen, der andre zum Krokodil geworden, ein andrer schwamm froh und kühl, voll Lustgefühl, mit muntern Sinnen als Fisch von hinnen, in neuen Formen neue Spiele zu beginnen. Elefanten tauschten ihr Kleid mit Felsen, Giraffen ihre Gestalt mit Blumen.
Er selbst aber, der Baum Piktor, blieb immer derselbe, er konnte sich nicht mehr verwandeln. Seit er dies erkannt hatte, schwand sein Glück dahin; er fing an zu altern und nahm immer mehr jene müde, ernste und bekümmerte Haltung an, die man bei vielen alten Bäumen beobachten kann. Auch bei Pferden, bei Vögeln, bei Menschen und allen Wesen kann man es ja täglich sehen: Wenn sie nicht die Gabe der Verwandlung besitzen, verfallen sie mit der Zeit in Traurigkeit und Verkümmerung und ihre Schönheit geht verloren.
Eines Tages nun verlief sich ein junges Mädchen in jene Gegend des Paradieses, im blonden Haar, im blauen Kleid. Singend und tanzend lief die Blonde unter den Bäumen hin, und hatte bisher noch nie daran gedacht, sich die Gabe der Verwandlung zu wünschen.
Mancher kluge Affe lächelte hinter ihr her, mancher Strauch streifte sie zärtlich mit einer Ranke, mancher Baum warf ihr eine Blüte, eine Nuss, einen Apfel nach, ohne dass sie darauf achtete.
Als der Baum Piktor das Mädchen erblickte, ergriff ihn eine große Sehnsucht, ein Verlangen nach Glück, wie er es noch nie gefühlt hatte. Und zugleich nahm ein tiefes Nachsinnen ihn gefangen, denn ihm war, als riefe sein eigenes Blut ihm zu: „Besinne dich! Erinnere dich in dieser Stunde deines ganzen Lebens, finde den Sinn, sonst ist es zu spät, und es kann nie mehr ein Glück zu dir kommen.« Und er gehorchte. Er entsann sich all seiner Herkunft, seiner Menschenjahre, seines Zuges nach dem Paradiese und ganz besonders jenes Augenblicks, ehe er ein Baum geworden war, jenes wunderbaren Augenblicks, da er den Zauberstein in Händen gehalten hatte. Damals, da
jede Verwandlung ihm offen stand, hatte das Leben in ihm geglüht wie niemals! Er gedachte des Vogels, welcher damals gelacht hatte, und des Baumes mit der Sonne und dem Monde; es ergriff ihn die Ahnung, dass er damals etwas versäumt, etwas vergessen habe, und dass der Rat der, Schlange nicht gut gewesen sei. .
Das Mädchen hörte in den Blättern des Baumes Piktor ein Rauschen, es blickte zu ihm empor und empfand, mit plötzlichem Weh im Herzen, neue Gedanken, neues Verlangen, neue Träume sich im Innern regen, Von der unbekannten Kraft gezogen, setzte sie sich unter den Baum. Einsam schien er ihr zu sein, einsam und traurig, und dabei schön, rührend und edel in seiner stummen Traurigkeit; betörend klang ihr das Lied seiner leise rauschenden Krone. Sie lehnte sich an den rauen Stamm, fühlte den Baum tief erschauern, fühlte denselben Schauer im eigenen Herzen. Seltsam weh tat ihr das Herz, über den Himmel ihrer Seele liefen Wolken hin, langsam sanken aus ihren Augen die schweren Tränen. Was war doch dies? Warum musste man so leiden? Warum begehrte das Herz die Brust zu sprengen und hinüber zu schmelzen zu ihm, in ihn, den schönen Einsamen?
Der Baum zitterte leise bis in die Wurzeln, so heftig zog er alle Lebenskraft in sich zusammen, dem Mädchen entgegen, in dem glühenden Wunsch nach Vereinigung. Ach, dass er von der Schlange überlistet, sich für immer allein in einen Baum festgebannt hatte! 0 wie blind, o wie töricht war er gewesen!
Hatte er denn so gar nichts gewusst, war er dem Geheimnis des Lebens so fremd gewesen? Nein, wohl hatte er es damals dunkel gefühlt und geahnt - ach, und mit Trauer und tiefem Verstehen dachte er jetzt des Baumes, der aus Mann und Weib bestand!
Ein Vogel kam geflogen, ein Vogel rot und grün, ein Vogel schön und kühn kam geflogen, im Bogen kam er gezogen. Das Mädchen sah ihn fliegen, sah aus seinem Schnabel etwas niederfallen, das leuchtete rot wie Blut, rot wie Glut, es fiel ins grüne Kraut und leuchtete im grünen Kraut so tief vertraut, sein rotes Leuchten warb so laut, dass das Mädchen sich nieder bückte und das Rote aufhob. Da war es ein Kristall, war ein Karfunkelstein, und wo der ist, kann es nicht dunkel sein.
Kaum hielt das Mädchen den Zauberstein in seiner weißen Hand, da ging alsbald der Wunsch in Erfüllung, von dem sein Herz so voll war. Die Schöne wurde entrückt, sie sank dahin und wurde eins mit dem Baume, trieb als ein starker junger Ast aus seinem Stamm, wuchs rasch zu ihm empor.
Nun war alles gut, die Welt war in Ordnung, nun erst war das Paradies gefunden. Piktor war kein alter bekümmerter Baum mehr, jetzt sang er laut Piktoria, Viktoria.
Er war verwandelt. Und weil er dieses Mal die richtige, die ewige Verwandlung erreicht hatte, weil er aus einem Halben ein Ganzes geworden war, konnte er sich von Stund an weiterverwandeln, soviel er wollte. Ständig floss der Zauberstrom des Werdens durch sein Blut, ewig hatte er Teil an der allstündlich erstehenden Schöpfung.
Er wurde Reh, er wurde Fisch, er wurde Mensch und Schlange, Wolke und Vogel. In jeder Gestalt aber war er ganz, war ein Paar, hatte Mond und Sonne, hatte Mann und Weib in sich, floss als Zwillingsfluss durch die Länder, stand als Doppelstern am Himmel.
(1922)
12 GK: Die Kontur in Architektur und Plastik

Thema: Die Kontur in Architektur und Plastik. Arbeitsmittel: Werkkarton bzw. Ton, DigiCam
Bildhauer sind sich darin einig, dass die Konturen einer Plastik für deren Wirkung ganz entscheidend sind. Aber darüber, wie viele unterschiedliche Konturen eine Rolle spielen sollten, gehen die Meinungen auseinander; dazu Äußerungen von drei Bildhauern:
Aristide Maillol, 1861-1944: "Nach meiner Auffassung muß eine Skulptur mindestens vier Seiten haben."
Henry Moore, 1898-1986: "Die Skulptur entsteht aus unendlich vielen Konturen."
Oskar Schlemmer, 1888-1943: "Die Plastik ist 3-dimensional (Höhe, Breite, Tiefe). Sie ist nicht in einem Moment zu erfassen, vielmehr in einem zeitlichen Nacheinander von Standort und Blickrichtung. Da sich die Plastik nicht in einer Ansicht erschöpft, so entsteht ein Bewegungszwang für den Beschauer, und erst der Rundgang und die Summe der Eindrücke führt zum Erfassen der Plastik (...) Ja, sie ist desto mehr Plastik zu nennen, je unerschöpflicher die Einzelansichten sind. " 
Nach Fertigstellen der Objekte haben wir sie wie im schrittweisen Herumgehen digital aufgenommen, um uns noch einmal auf die Konturen zu konzentrieren. Deutlicher als beim Betrachten unserer nur ca. 25 cm hohen Objekte zeigte sich in den Bildfolgen eine lebendige Veränderung der Konturen. Wer die Vorschaubildchen anklickt, kann sich das ansehen.
Schließlich haben wir die Bildfolgen in einer Animation "laufen" lassen - und wir haben bei dieser Vorführung nur noch gelacht. Diese unfreiwillige Komik erklärten wir uns damit, dass eine derartige filmische Wiedergabe eines Rundgangs um unsere Plastiken den Erfahrungen widersprechen, die wir vom Betrachten eines plastischen Objekts haben. Unsere Wahrnehmung ist eben keine gedankenlose Aneinanderreihung "gleichgültiger" Aspekte.




















